Die Glonn mit ihren Zuflüssen Kupferbach, Braunau und Moosbach gehört zum Gewässertyp Bäche der Jungmoränen des Alpenvorlandes.


Glonn

Die Glonn entspringt bei Glonn im Landkreis Ebersberg und fließt in Richtung Südosten über Beyharting nach Bad Aibling, wo sie nach 26 km in die Mangfall mündet.

Das Quellgebiet der Glonn liegt in der Endmoräne des Inn-Chiemsee-Gletschers und besteht aus zahlreichen kleinen Quellaustritten. Die Glonnquellen sind nach der FFH-Richtlinie unter der Bezeichnung 8037-371 – Kupferbachtal, Glonnquellen und Gutterstätter Streuwiesen geschützt.

Glonnquellen


Fische:
Hauptfisch ist die Bachforelle, daneben kommen Regenbogenforelle, Döbel, Mühlkoppe, sowie einige andere Weißfischarten in nicht nennenswerter Zahl vor. Das besondere ist der selbstreproduzierende Bachforellenstamm. Die Glonn-Bachforelle ist kleinwüchsiger, kapitale Fische sind 35-40 cm lang, schlank mit sehr ausgeprägten Zähnen.

In ihrem Verlauf ist die Glonn immer wieder über längere Strecken begradigt, eingetieft und zum Betrieb von Mühlen kanalartig ausgebaut. Entlang ihrer Ufer und in den Überschwemmungsgebieten wird intensive landwirtschaftliche Nutzung betrieben. Über Güllewirtschaft und Beweidung werden Nährstoffe ins Gewässer eingetragen. Uferrandstreifen und Pufferzonen fehlen weitgehend. Bei Maxlrain wurden inzwischen beispielhaft ca. 2 km Gewässer renaturiert und Rückhalteflächen neu geschaffen.

Eine Besonderheit in den unteren Glonnauen ist ein isoliertes Vorkommen des in Südbayern sehr seltenen Langblättrigen Ehrenpreises (Veronica longifolia)

Langblaettriger Ehrenpreis